Scheuren
Erstmals erwähnt findet man Scheuren in einer Urkunde vom 29. Januar (1398 Schüren) , wo die Rede davon ist, dass der Dorfschaft aus Anlass des "Zistag for unser Frowen Tag zu der Lichtmess" ein Hof zugesprochen wurde. Zu dieser Zeit gehörte Scheuren mit Orpund und Zihlwil als sogenanntes Viertel zur Grafschaft Nidau. Kloster Scheunen oder eben "Schüre", der früheren Abtei Gottstatt, die auf der rechten Uferseite des heutigen Nidau-Büren-Kanal standen, verhalfen dem jetzigen Dorf zum Namen. ( Scheuren ) (Wikipedia und historisches Lexikon ) Liste der Kulturgüter
Deutung: Ortsnamen.ch
Der Name Scheuren geht zurück auf das althochdeutsche Gattungswort skūra, skiura (> mittelhochdeutsch schiure, schweizerdeutsch Schür «Scheuer, Scheune»), einer Weiterbildung zu altmittelhochdeutsch sc(h)ūr «Wetterdach» (Id. VIII, 1210s). Formell ist der Name ein lokativischer Dativ Plural; er bedeutet «bei den Scheunen». Die Wörter Scheune (→ Scheunen BE) und das besonders südwestdeutsch gebrauchte Scheuer beruhen auf derselben indoeuropäischen Wurzel *(s)keu-, *(s)kū- «bedecken, umhüllen» (EWD 31997: 1195). Bei Scheuren waren die Klosterscheunen von Gottstatt namengebend (Schwab 1971: 69). gs
1987
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